Projektmanagement für Schüler*innen: eduScrum in der Ganztagsschule // 05. Juni 2018

Am 05. Juni 2018 veranstaltete die Serviceagentur "Ganztägig lernen“ Berlin eine Fortbildung zur bildungsbezogenen Projektmanagementmethode „eduScrum“. Unter dem Titel „Projektmanagement für Schüler*innen- eduScrum in der Ganztagsschule“ fanden sich Lehrkräfte, Schulsozialarbeitende und Personen der schulischen Leitungsebene zusammen, um gemeinsam mit der Referentin Alisa Stolze „eduScrum“ als Form des agilen Lernens kennenzulernen sowie selbst auszuprobieren.

"Die langfristige Entlastung der Lehrpersonen und eine hohe Anschlussfähigkeit zu übergreifenden Themen, wie Inklusion und Digitalisierung, sind deutliche Vorteile von eduScrum." Teilnehmende*r

EduScrum setzt auf die Eigenständigkeit von Schülerinnen und Schüler in schulischen Lehr- Lernprozessen. Während des Unterrichts stellt die Lehrperson eine Aufgabe zur Verfügung und gibt insofern vor, „Was“ gelernt wird.  Die Schülerinnen und Schüler finden sich daraufhin, basierend auf ihren individuellen Stärken, in Teams zusammen und können mithilfe des „eduScrum- boards“ ihren Arbeitsprozess und damit das „Wie“ ihrer Arbeit eigenständig gestalten. Ein weiterer Bestandteil der Methode stellt die selbstständige Überprüfung des Arbeitsprozesses dar. Während einer Arbeitseinheit sind die Teams in regelmäßigen Abständen dazu angehalten im Rahmen von „Stand- ups“, ihr „Lernprodukt“, also den Stand der gestellten Aufgabe, die Komplexität der einzelnen Arbeitsschritte sowie ihren eigenen Lernprozess stetig zu evaluieren und Ideen zur Verbesserung in ihr weiteres Vorgehen zu integrieren. Ebenfalls berücksichtigt wird im Laufe der Arbeitsphase das „Warum“ der gestellten Aufgabe. Hierbei verständigen sich Lehrkräfte und Schülerschaft sowohl über individuelle, als auch sachbezogene Bedeutungen der Aufgabenstellung, was sich positiv auf die persönliche Motivation und Eigenverantwortlichkeit der Lernenden auswirkt.

"EduScrum ist eine Methode, die sowohl für Schülerinnen und Schüler, als auch für Lehrpersonen sinnvoll erscheint“. Teilnehmende*r